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Wie ich zum Pflanzenfärben kam

  • 5. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Aug.

Irgendwann an Ostern färbte ich mit meiner Tochter Eier mit gelben Zwiebelschalen. Als wir alle Eier gefärbt hatten, war in der Pfanne noch ganz viel Farbwasser übrig. Und in mir kam das Gefühl hoch, dass es jetzt schade wäre, dieses farbige Wasser einfach weg zu schütten. Zu diesem  Zeitpunkt hatte ich nämlich schon mal irgendwo gelesen, dass es möglich ist mit Pflanzenfarbe Stoff zu färben. Und jetzt war der Zeitpunkt da, wo ich Lust hatte, das grad mal selbst auszuprobieren.

Learning by doing


In meinem Kleiderschrank hatte ich ein altes weisses Langarmshirt, das nicht mehr so strahlend weiss war und darum gerade gut geeignet, um damit ein bisschen zu experimentieren. Ich selber lerne sowieso am besten mit der "Learning by doing"-Methode.

Das heisst: einfach mal loslegen, schauen was passiert und daraus lernen. Ich gab also das Shirt ins warme Zwiebelfarbwasser und liess mich einfach mal überraschen was da nun passiert. Ich hatte ja überhaupt keine Ahnung vom Färben und irgendwie war genau das, das Spannende daran: Etwas selber ausprobieren, ohne den Anspruch, es perfekt machen zu müssen… Das Shirt liess ich über Nacht in der Pfanne und am nächsten Morgen spülte ich mein Oberteil aus und  hängte es zum Trocknen auf. 



Farbergebnis mit Wow-Effekt


Die Farbe haute mich um ! Es war ein lebendig leuchtendes, sattes Ocker-Gelb.

Eine Farbe, die ich so noch nie gesehen habe. Denn sie schimmerte irgendwie in mehreren Nuancen. Je nach Lichteinfall war es ein Gelb, dann wirkte es wieder eher goldig oder schwappte sogar in ein Braunton über. Von da an war dieses Shirt mein Lieblingsteil und in mir die Neugier fürs Färben mit Pflanzen definitiv geweckt ;)

 
 
 

2 Kommentare


kontakt
14. Aug.

So spannend und inspirierend, liebi Marlies!

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14. Aug.

So spannend und inspirierend, liebi Marlies!

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